Immer größer werdende Datensätze erschweren zunehmend die Visualisierung. Sie passen nicht in den Hauptspeicher, wodurch eine interaktive Darstellung praktisch unmöglich wird. Eine Möglichkeit die Datenmenge drastisch zu reduzieren ist die Verwendung von dünnen Gittern. Dieser hierarchische Ansatz wurde zunächst in der numerischen Simulation verwendet. Die direkte Visualisierung auf dieser Datenstruktur ist allerdings rechenaufwändiger als auf herkömmlichen, vollen Gittern. Dennoch sind interaktive Frameraten bis zu einer gewissen Größe der dünnen Gitter möglich.
In diesem Vortrag werden hauptsächlich die Grundlagen der dünnen Gitter erläutert. Weiterhin werden die Besonderheiten bei der Anwendung von Particle Tracing und Volumenvisualisierung auf dünnen Gittern vorgestellt, ebenso Möglichkeiten, diese Verfahren zu beschleunigen. Beide Verfahren gehören zu den wichtigsten Visualisierungsverfahren.
Bilder
Speicherverbrauch voller und dünner Gitter
Gitter der Stufe 7. Links das volle Gitter, rechts das dünne Gitter.
Literatur
Teitzel, C., Hopf, M., Ertl, T.; Scientific Visualization on Sparse Grids, Scientific Visualization DAGSTUHL '97, pages 284-295. IEEE, 2000.
Teitzel, C., Hopf, M., Grosso, R., Ertl, T.; Volume Visualization on Sparse Grids, Computing and Visualization in Science 1999.