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unilogo Universität Stuttgart
Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme

Hauptseminar Hierarchische Visualisierungsverfahren: Interpolation höherer Ordnung auf Hierarchien

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  • Thema: Interpolation höherer Ordnung auf Hierarchien
  • Referent: Ihsan Baris Bikmaz
  • Termin: 25.01.2005
  • Dokumente: Folien [pdf]   |   Ausarbeitung [pdf]

Zusammenfassung

Durch die immer schneller werdenden Prozessoren und Grafikchips, können in wissenschaftlichen und technischen Gebieten immer größere Datenmengen produziert werden. Jedoch besteht das Problem, dass solche riesigen Datenmengen auf billigeren Rechnern kaum zu visualisieren sind. Hierarchische Visualisierungsverfahren bieten hier die Grundlage für eine Lösung. Eine Möglichkeit Hierarchien zu generieren bilden lineare und quadratische Elemente.

Die Elemente sind je nach Dimension Dreiecke oder Tetraeder. Durch Triangulierung und Tetraeditisierung können Bereiche in mehrere Dreiecke oder Tetraeder aufgeteilt und mit Funktionen, die über diese Elemente definiert sind, approximiert werden. Vorraussetzung für die Interpolation ist dabei, dass die Funktionen die interpoliert oder approximiert werden analytisch gegeben sind.
Auch zufälligen Daten, die durch keine analytische Funktion beschrieben sind, kann man durch eine Interpolation eine Funktion zuweisen. So ist es  möglich, größere Mengen an zufälligen oder verteilten Daten, die in physikalischen Simulationen oder experimentellen Ergebnissen entstehen, mit dem o.g. Verfahren interaktiv zu visualisieren.

In diesem Vortrag wird vorgestellt, wie es möglich ist mit quadratischen Elementen Funktionen zu interpolieren und anschließend Hierarchien zu generieren. Die verwendeten Interpolationsverfahren basieren meist auf der B-Spline Technik, sowohl im 2 und im 3 dimensionalem Raum. Weiterführend wird gezeigt wie durch gekrümmte Elemente diese Methode noch verbessert werden kann. Anschließend wird veranschaulicht, wie mit Hilfe von multilevel B-Splines zufällige Daten approximiert und interpoliert werden. Dabei stützt sich dieses Verfahren wiederum auch einen hierarchischen Aufbau.

Die Abb. 2 verdeutlicht wie ein Bild durch Dreieckselemente allmählich approximiert wird. Hierbei bildet jedes Bild eine andere Hierarchiestufe. Die Abb.1 zeigt, wie das Gesicht von Mr. Spok mit der Wahl von Beispielpunkten aus dem Original, durch multilevel B-Splines sehr genau angenähert werden kann.

Bilder

                

                                  Abbildung 1.                                                                                    Abbildung 2.

Literatur

  • D. F. Wiley, H. R. Childs, B. Hamann, K. I. Joy and N. L. Max, Best Quadratic Spline Approximation for Hierarchical Visualization (2002),IEEE TCVG Symposium on Visualization
  • David F. Wiley, Henry R. Childs, Bernd Hamann, Kenneth I. Joy, and Nelson L. Max, Using Quadratic Simplicial Elements for Hierarchical Approximation and Visualization
  • Seungyong Lee, George Wolberg, and Sung Yong Shin, Scattered Data Interpolation with Multilevel B-Splines (1997), IEEE Transactions on visualization and computer graphics, Vol. 3