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Zusammenfassung
Die Echtzeitgrafikhardware hat in der letzten Zeit enorme Fortschritte
gemacht. Sie ist immer programmierbarer geworden, allerdings auch
komplex und und schwierig zu bedienen. Die programmierbaren Grafikpipelines
unterliegen Beschränkungen, wie eta der maximalen Höhere Programmiersprachen
würden die Produktivität von Programmieren und die Portabilität von
Anwendungen erhöhen. Shading-Sprachen wurden bereits sehr erfolgreich in
Nicht-Echtzeit-Anwendungen wie zum Beispiel Renderman eingesetzt. In
Echtzeitanwendungen liegt die Schwierigkeit darin, den Abstraktionsgrad zu
erhöhen und gleichzeitig die Geschwindigkeit beizubehalten.
Ein viel versprechender Versuch dazu ist das Stanford Real-Time
Programmable Shading Project. Reale Grafikpipeline unterliegen
Beschränkungen, wie in etwa der maximalen Befehlslänge oder des vorhandenen
Speicherplatzes. Das Stanford-Projekt bietet eine virtuelle Pipeline ohne
diese Beschränkungen, die sich in einer C ähnlichen Sprache programmieren
lässt. Das System optimiert den Code dann in Echtzeit für die vorhandene
Hardware. Durch den modularen Aufbau kann das System jederzeit auf andere
Chipsätze angepasst werden.
Bilder
Screenshots aus Leistungsdemos des Stanford-Systems auf einer Geforce3